Open Source · Version 0.1.0

Das portable Betriebssystem für Deinen Obsidian-Vault.

Vault-OS bringt versionierte Regeln, Module, sichere Updates, Validierung und lokale KI-Integration in Deinen Vault – ohne Deine Inhalte, Deinen Namen oder Deine Arbeitsweise zu übernehmen.

Eine schützende modulare Betriebsschicht um einen unabhängigen Vault aus lokalen Dokumenten.

Das eigentliche Problem

Ein Ordner voller Notizen ist noch kein belastbares System.

Obsidian gibt Dir lokale Markdown-Dateien und eine starke Oberfläche. Wie Dein Vault aufgebaut, geprüft, aktualisiert und mit KI-Werkzeugen verbunden wird, bleibt aber Deine Aufgabe.

Viele Vaults wachsen deshalb aus kopierten Vorlagen, persönlichen Konventionen und gerätespezifischer Konfiguration zusammen. Solange alles auf einem Rechner funktioniert, fällt die fehlende Betriebsschicht kaum auf. Beim nächsten Gerät, einer größeren Änderung oder dem ersten KI-Agenten wird sie plötzlich wichtig.

Vault-OS macht diese Schicht sichtbar, versionierbar und überprüfbar. Dein Vault bleibt trotzdem eine eigenständige Instanz mit eigener Sprache, Struktur und Fachlogik.

Was Vault-OS leistet

Struktur, die sich aktualisieren lässt.

Deine Dateien bleiben Deine Dateien

Vault-OS arbeitet mit gewöhnlichen Markdown- und YAML-Dateien. Es ersetzt weder Deinen Vault noch übernimmt es dessen Inhalte.

Updates stoppen bei Konflikten

Vor einem Update werden verwaltete Dateien gegen ihre Prüfsummen geprüft. Lokale Änderungen werden nicht still überschrieben.

Nur die Module, die Du brauchst

PARA, Eingang, Journal, Wissen, Vorlagen, Suche, Agenten und weitere Bausteine sind einzeln aktivierbar.

KI mit klaren Grenzen

Providerneutrale Regeln und Adapter schaffen nutzbaren Kontext für autorisierte lokale Agenten, ohne ein Modell oder einen Cloud-Zugang vorzuschreiben.

Klare Eigentumsgrenzen

Das Framework darf nicht zum Besitzer Deines Wissens werden.

Vault-OS unterscheidet drei Ebenen. Dadurch bleibt erkennbar, was ein Release verwaltet, was Dir als Instanz gehört und was nur auf einem einzelnen Gerät existiert.

Managed

Versionierter Systemkern

Regeln, Schemas, Workflows und Assets stammen aus einem Vault-OS-Release und werden ausschließlich über den Lifecycle aktualisiert.

Instance

Deine Konfiguration

Sprache, Pfade, Feldwerte und aktivierte Module gehören zur konkreten Vault-Instanz und können über den freigegebenen Sync reisen.

Runtime

Nur auf diesem Gerät

Release-Metadaten, Provider-Adapter, Suchindizes und lokale Client-Konfiguration bleiben außerhalb der synchronisierten Inhalte.

Modular statt vorgefertigt

Dein Vault muss nicht wie der Vault eines anderen aussehen.

Der Kern liefert Lifecycle, Schemas und Sicherheitsgrenzen. Vierzehn optionale Module ergänzen unter anderem PARA, Eingang, Journal, Wissensverarbeitung, Kontakte, Publishing, Vorlagen, Reviews, Governance, Git, Suche, Navigation, Agentenkonventionen und Audits. Standardmäßig ist jedes Modul deaktiviert.

Eigene Sprache

Deutsch und Englisch sind enthalten; weitere Sprachen nutzen Englisch als Fallback.

Eigene Pfade

Systemwurzel, Ordner und Dateinamen werden durch die Instanz festgelegt.

Eigene Felder

Frontmatter-Felder und Werte lassen sich lokal abbilden.

Eigene Integrationen

Clients, Berechtigungen und Suchindizes bleiben gerätelokal.

Kontrollierter Lifecycle

Installieren, prüfen, ändern – ohne blindes Überschreiben.

  1. 01

    Installieren

    Vault-OS validiert und plant die vollständige Änderung, bevor Dateien in einem neuen oder bestehenden Vault angelegt werden.

  2. 02

    Konfigurieren

    Module, Sprache, Pfade und lokale Feldwerte werden in einer sichtbaren Instanzkonfiguration gepflegt.

  3. 03

    Prüfen

    doctor kontrolliert Release-Stand, Dateien, Konfiguration und auf Wunsch die lokale KI-Integration.

  4. 04

    Aktualisieren

    diff zeigt die geplanten Änderungen; update arbeitet transaktional und bricht bei lokal veränderten Managed Files ab.

Quick Start

Ein neuer Vault in wenigen kontrollierten Schritten.

Du brauchst Python 3.10 oder neuer, Git, Obsidian und vor einer Installation in einen bestehenden Vault ein aktuelles Backup.

Der folgende Einstieg installiert ein persönliches Basisprofil. Für bestehende Vaults, abweichende Pfade und Side-by-Side-Migrationen gilt die vollständige Anleitung.

Vollständige Installationsanleitung
git clone https://github.com/ITextremeDE/vault-os.git
cd vault-os
git checkout v0.1.0
python3 -m venv .venv
.venv/bin/python -m pip install -r requirements.txt

.venv/bin/python -m vault_os install "/path/to/My Vault" \
  --module para \
  --module inbox \
  --module journal \
  --module knowledge \
  --module templates

.venv/bin/python -m vault_os bootstrap "/path/to/My Vault"
.venv/bin/python -m vault_os doctor "/path/to/My Vault"

Lokale KI-Unterstützung

Kontext für Agenten, ohne einen Anbieter einzubauen.

Vault-OS liefert gemeinsame Arbeitsregeln, installierbare Skills und einen erweiterbaren Provider-Vertrag. Eingebaute Adapter unterstützen Codex und Claude Code. QMD kann als lokale Suche ergänzt werden.

Das Framework installiert kein KI-Modell, übernimmt keine Authentifizierung und vergibt keine Berechtigungen. Ein Browser-Chat erhält durch die Vault-Dateien nicht plötzlich lokalen Zugriff. Der verwendete Client und seine Freigaben bleiben Deine Entscheidung.

Providerneutraler Kern
Instanzabhängige Konfiguration
Reproduzierbare Adapter
doctor --ai für Diagnosen

Ehrliche Grenzen

Version 0.1.0 ist belastbar, aber bewusst nicht fertig erzählt.

  • Vault-OS ist kein vorgefülltes zweites Gehirn und liefert keine persönlichen Inhalte.
  • Es ist weder Obsidian-Plugin noch gehosteter Dienst und installiert kein KI-Modell.
  • Obsidian-Einstellungen unter .obsidian bleiben vollständig außerhalb seiner Zuständigkeit.
  • Version 0.1 bietet keinen automatischen Downgrade und keine Uninstall-Funktion; für Rückbau und Entfernung brauchst Du ein Backup.
  • Die Schnittstellen können sich innerhalb der 0.x-Reihe noch weiterentwickeln.

MPL-2.0 · Open Source

Baue einen Vault, der Dir gehört – und trotzdem sauber betrieben werden kann.